Innovationspreis 2026

Im Oktober letzten Jahres hatte ich angekündigt, dass ich mich für den Innovationspreis der FOM beworben habe. Die FOM vergibt jährlich drei unterschiedliche Auszeichnungen: den Forschungspreis, den Lehrpreis und den Innovationspreis. Da ich den Lehrpreis bereits 2024 erhalten habe, war eine erneute Bewerbung in dieser Kategorie für einige Jahre ausgeschlossen.

Meine damalige Ankündigung lautete:

„Unter allen Mitarbeitenden habe ich mich für den Innovationspreis der FOM beworben. Am 28.11.2025 habe ich die Information erhalten, dass ich unter den drei Finalist:innen des Innovationspreises 2026 bin. Dafür ist die Spannung hoch, da erst Anfang Februar 2026 die drei Finalist:innen vorgestellt werden und die Siegerin oder der Sieger gekürt werden wird. Ich bin gespannt – und freue mich über jede/n, die/der mir die Daumen drückt. Ich werde berichten.“

wie auch hier im Blog veröffentlicht.

Die Preisverleihung des Innovationspreises:

Am vergangenen Mittwoch war es dann so weit.

Als wir im Saal Platz nehmen wollten, setzte ich mich zunächst etwa im Mittelfeld zu einigen Münchner Kolleginnen und Kollegen. Kurz darauf wurde ich jedoch von einem Veranstaltungstechniker nach vorne gebeten – mit der Begründung, dass „alle, die irgendetwas mit den Preisen zu tun haben, vorne sitzen sollen, damit die Wege später kürzer sind“. So fand ich mich schließlich direkt neben Professor Mann wieder. Meine Nervosität nahm spürbar zu, denn zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch immer nicht, wer den Preis erhalten würde.

Professor Koch stellte zunächst die weiteren Auszeichnungen vor. In diesem Jahr gab es aufgrund der außergewöhnlich engen Bewertung einen ersten Platz sowie zwei zweite Plätze. Der „erste der zweiten Plätze“ ging an ein Projekt, bei dem ein gesamter Kurs im Rahmen der Lehre konsequent mit Vibe Coding gearbeitet hat – ein bemerkenswerter didaktischer Innovationsansatz. Der „zweite zweite Platz“ würdigte die Entwicklung eines RAG-Systems, ebenfalls ein äußerst anspruchsvolles und zukunftsweisendes Projekt.

Anschließend wurde Dr. Sandau von Deloitte auf die Bühne gebeten, um die Laudatio für den ersten Platz zu halten. Seine Rede dauerte mehrere Minuten. Als schließlich mein Name genannt wurde, war klar: Ich habe den ersten Platz des Innovationspreises 2026 erhalten.

In diesem Moment war ich sehr bewegt und zu Tränen gerührt. Ein ganz besonderer Augenblick für mich, denn dieser Preis bedeutet für mich eine besondere Anerkennung meiner Arbeit und zugleich setzt er ebenso ein starkes Signal dafür, welchen Stellenwert innovative Lehr- und Forschungskonzepte an der FOM haben.

Mein herzlicher Dank an alle Studierenden!

Vielen Dank an alle Studierenden, welche den Testlauf seit Mitte 2024 mitgestaltet und mir wertvolles Feedback gegeben haben. Ohne Ihre und Eure Hilfe wäre diese Auszeichnung nicht möglich gewesen! Wir sehen uns in der nächsten Sprechstunde auf Discord! :)